Covini C6W: Der italienische Supersportwagen mit 6 Rädern – inspiriert von der Tyrrell P34
1976 gewann die Tyrrell P34 einen Formel-1-Grand-Prix mit sechs Rädern. Dreissig Jahre später beschloss ein eigensinniger italienischer Ingenieur, diese Idee auf die Strasse zu übertragen — und niemand glaubte ihm.
Ferruccio Covini hatte keinen grossen Hersteller im Rücken. Kein riesiges Budget. Kein Netzwerk. Nur eine Überzeugung, die er entwickelte, als er die Tyrrell P34 im Juni 1976 in Schweden triumphieren sah — und die Gewissheit, dass diese Idee die Rennstrecke überleben musste.
Das Problem: Die nötigen Niederquerschnittsreifen existierten noch nicht. Covini legte seine Pläne in eine Schublade. Und wartete — zwanzig, dreissig Jahre — bis die Technologie ihn einholte.
2004 debütierte die Covini C6W am Autosalon Genf. Stahlrohrrahmen. Karosserie aus Kohlefaser. Audi V8 4,2 Liter mittig-hinter eingebaut. 440 PS. 1'150 kg Trockengewicht. Vier 15-Zoll-Räder vorne, zwei 20-Zoll-Räder hinten. 0 auf 100 km/h in unter 4 Sekunden. Angegebene Höchstgeschwindigkeit über 300 km/h.
Das Publikum war überzeugt, die Fotos seien Montagen. Journalisten beschuldigten die Pressematerialien, retuschiert zu sein. Das Auto war jedoch real — funktional, und durch und durch ernsthaft.
In diesem Video erzählen wir die ganze Geschichte: der Sieg der Tyrrell P34 in Schweden, die Ingenieurlogik hinter den sechs Rädern, Covinis zwanzigjährige Wartezeit — und was die C6W wirklich über Ausdauer und Ideen aussagt, die überwintern.



