Das Ferrari-Logo gehört einem gefallenen Piloten — und eine Mutter hat es verschenkt
Das Cavallino Rampante von Ferrari ist das bekannteste Automobillogo der Welt. Aber niemand erklärt dir, woher es wirklich stammt — und warum es nie verkauft wurde.
Im Jahr 1923, nach seinem Sieg beim Grand Prix von Savio in Ravenna, erhielt Enzo Ferrari im Gedränge ein unerwartetes Geschenk: das Kriegssymbol von Graf Francesco Baracca, dem berühmtesten Kampfpiloten Italiens, der 1918 im Kampf gefallen war. Seine Mutter, Gräfin Paolina Baracca, schenkte es ihm — nicht für Geld, sondern aus Liebe zu ihrem Sohn und aus Respekt vor einem Fahrer, der sie an seine Leidenschaft erinnerte.
Neun Jahre später erscheint das steigende Pferd zum ersten Mal auf einem Rennwagen bei den 24 Stunden von Spa. Das Auto gewinnt. Seitdem hat dieses Symbol 16 Konstrukteursweltmeisterschaften in der Formel 1 begleitet.
00:00 — Das Logo, das niemand wirklich besitzt
00:20 — Francesco Baracca: der Kriegsheld hinter dem Pferd
00:55 — Der Tag, an dem die Gräfin die Geschichte von Ferrari veränderte
01:30 — 1932: das erste Erscheinen des steigenden Pferdes im Rennsport
01:55 — Warum der Hintergrund kanariengelb ist
02:20 — Was dieses Logo über Ferrari sagt — und über echte Marken
Motoro ist das Medien- und Community-Angebot für motorisierte Fahrzeugbegeisterte in der Schweiz — Auto, Motorrad, Boot, Luftfahrt. Echte Geschichten, konkrete Tipps und ein Marktplatz ohne versteckte Kosten. Weil Motoristen mehr verdienen als ein Monopol.



