Der Absturz, der die Bergrettung erfand — Schweizer Alpen 1946 (das erzählt dir niemand)
Im November 1946 stürzt ein amerikanisches Militärflugzeug auf dem Gauligletscher in den Berner Alpen ab. 12 Überlebende. Null Tote. Und eine Geschichte, die die offizielle Geschichtsschreibung fast vergessen hat.
Drei Tage lang sucht niemand am richtigen Ort. Das Notsignal zeigt die französischen Alpen — falsch. Die Amerikaner rücken mit Jeeps und Kettenfahrzeugen an, die für das Gelände völlig ungeeignet sind. Die Überlebenden überleben den Absturz, um dann fast durch einen abgeworfenen Kohlensack ums Leben zu kommen.
Doch ein Mann hatte alles vorausgedacht. Viktor Hug, Kommandant des Flugplatzes Meiringen, hatte zwei Jahre damit verbracht, der Luftwaffe beschlagnahmte Flugzeuge mit Skiern auszurüsten und Landungen auf Hochgebirgsschnee zu testen. Ohne offiziellen Auftrag. Ohne Budget. Nur stille Vorbereitung.
Das Ergebnis: die erste Luftrettung in der Hochgebirgsgeschichte. 12 Überlebende gerettet. Sogar das Gepäck.
00:00 — Der Absturz der Dakota C-53
01:20 — 3 Tage allein auf dem Gletscher
02:45 — Alle suchen am falschen Ort
04:00 — Die Abwürfe, die die Überlebenden fast töteten
05:30 — Viktor Hug und der Fieseler Storch auf Skiern
07:00 — Die historische Rettungsaktion
08:15 — Das Erbe: die Rega und die moderne Luftrettung



