Der fortschrittlichste Supersportwagen der 80er — warum er nie verkauft wurde
Ein deutscher Ingenieur ohne offiziellen Abschluss baute in seiner Werkstatt den verrücktesten Supersportwagen der 80er Jahre. Er erreichte 342 km/h, hatte einen Mercedes V12 unter der Haube und ein von Hand gefertigtes Schaltgetriebe. Nur ein einziges Exemplar wurde produziert. Es fand nie einen Käufer. Und es fährt noch heute — mit weniger als 11'000 km auf dem Tacho.
In diesem Video erzählen wir die komplette Geschichte von Eberhard Schulz und der Isdera Commendatore 112i — dem Supersportwagen, der nicht durch einen technischen Defekt, sondern durch den japanischen Börsencrash von 1992 vernichtet wurde.
Isdera ist eine deutsche Marke, die 1982 von Eberhard Schulz gegründet wurde — einem Autodidakten, der bei Porsche und Mercedes gearbeitet hatte. Die Commendatore 112i, präsentiert auf der Frankfurter Automobilausstellung im September 1993, ist sein absolutes Meisterwerk: Mercedes-Benz V12 mit 6 Litern Hubraum (dasselbe Triebwerk wie im späteren Pagani Zonda), 400 PS, 342 km/h Höchstgeschwindigkeit, Schmetterlingstüren, Periskop-Rückspiegel auf dem Dach und ein aktives elektronisches Fahrwerk. Schulz musste das Schaltgetriebe selbst fertigen, da Mercedes keine manuelle Transmission für diesen V12 anbot. Isdera wurde zu einem großen Teil von japanischen Investoren finanziert — und als die japanische Wirtschaft 1992 einbrach, ging Isdera pleite, noch bevor das Auto der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte. Nur ein einziges Exemplar wurde gebaut, bei seiner Entstehung nie verkauft und existiert noch heute als zugelassenes Fahrzeug in Deutschland.
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