Er arbeitete an NASA-Raketen… und sein fliegendes Auto tötete ihn
Henry Smolinski war Ingenieur bei Rocketdyne — er hatte an Weltraumraketen gearbeitet. Kein Amateur. Kein Bastler vom Wochenende. Und dennoch tötete ihn am 11. September 1973 seine eigene Erfindung unter Umständen, die sich niemand hätte vorstellen können.
Sein Projekt: der AVE Mizar. Ein Ford Pinto, ausgestattet mit den Flügeln und dem Heckmotor einer Cessna Skymaster. Ein kommerzielles Flugauto, angekündigt für weniger als 30'000 Dollar, ausgestellt bei einem Ford-Händler in Kalifornien. Der Traum schien zum Greifen nah.
Doch auf 120 Metern Höhe löste sich eine Flügelstrebe von der Karosserie. Die NTSB-Untersuchung enthüllte einen erschütternden Fehler: Die Befestigungen, die den Flügel mit dem Auto verbanden, waren auf das Türblech des Pinto geschweisst — ein Blech, das dafür ausgelegt war, einen Parkrempler zu absorbieren, nicht dafür, einen Flügel in der Luft zu halten.
Der Mann, der an Raketen gearbeitet hatte, hatte sein Flugzeug am schwächsten Teil seines Autos befestigt.
Suchbegriffe: fliegendes Auto, AVE Mizar, Henry Smolinski, Ford Pinto, Cessna Skymaster, Flugunfall, Automobilgeschichte, NASA Ingenieur, Rocketdyne, Hybrid Flugzeug Auto, Absturz 1973, NTSB, Motoro Schweiz, Motorengeschichten, Fahrzeugfans



