Kawasaki Gebrauchtmotorrad in der Schweiz

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Kawasaki in der Schweiz: Leistung und Fahrspass zum fairen Preis

Kawasaki gehört zu den beliebtesten Herstellern bei Schweizer Motorradfahrern. Getreu dem Motto «Let the good times roll» hat sich die japanische Marke aus Akashi einen Ruf für herausragende Leistung und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erarbeitet. Ob junger Fahrer mit frischem A2-Führerschein oder erfahrener Pilot auf der Suche nach starken Emotionen — Kawasaki bietet eine vollständige Palette für alle Ansprüche.

In der Deutschschweiz, in den Kantonen Zürich, Bern, Basel, Luzern, Aargau und St. Gallen, sind Kawasaki-Motorräder auf den Passstrassen und bei Wochenendausflügen allgegenwärtig. Die Marke überzeugt durch ihre ausdrucksstarken und temperamentvollen Motoren, ihre bewährte Zuverlässigkeit und Unterhaltskosten, die zu den günstigsten auf dem Markt gehören. Auf dem Occasionmarkt bieten Kawasaki ein hervorragendes Leistungs-Preis-Verhältnis, oft 10 bis 20 % günstiger als europäische Konkurrenten bei vergleichbarer Leistung.

Der Erfolg von Kawasaki in der Schweiz beruht auf drei Säulen. Erstens dominiert die Z-Reihe (Z650, Z900, Z H2) das Roadster-Segment mit aggressivem Stil und erstklassiger Performance. Zweitens setzt die Ninja-Linie — von der A2-kompatiblen Ninja 400 bis zur furchteinflössenden ZX-10R — Masstäbe im Sportbereich. Drittens hat sich die Versys (650 und 1000) als vielseitiges Sport-Touring-Motorrad etabliert, perfekt für die Schweizer Alpenpässe dank komfortabler Federung und grosszügiger Reichweite.

Die beliebtesten Kawasaki-Segmente in der Deutschschweiz

Die Z-Serie ist bei Weitem die beliebteste in der Deutschschweiz. Die Z650 ist die natürliche Wahl für A2-Fahrer: leicht, wendig und leistungsstark genug für die Fahrt über den Gotthard oder den Susten. Die Z900 mit ihren 125 PS und dem Reihenvierzylinder, der Geschmeidigkeit und Kraft vereint, ist die Königin der Roadster-Occasionen. Für Liebhaber extremer Empfindungen bieten die Z H2 und ihre SE-Version mit elektronischem Fahrwerk 200 PS dank mechanischem Kompressor — eine einzigartige Technologie in dieser Preisklasse.

Die Ninja-Sportler bleiben eine Referenz. Die Ninja 400 und Ninja 650 — A2-kompatibel — ermöglichen den Einstieg mit einer schützenden Vollverkleidung, ideal für tägliche Fahrten und Ausflüge bei kühlem Wetter. Die ZX-6R und ZX-10R richten sich an Rennstreckenenthusiasten und Geschwindigkeitsfans. Die Versys 650 und Versys 1000 kombinieren den Kawasaki-Charakter mit überlegenem Strassenkomfort: aufrechte Sitzposition, Windschutz und verfügbares Gepäcksystem. Schliesslich bietet die Vulcan S als einziger Cruiser der Palette eine originelle Alternative mit ihrem 650-cc-Zweizylinder und der anpassbaren ERGO-FIT-Ergonomie.

ModellBeliebte JahrgängeRichtpreis OccasionStärken
Z6502017 - 2024CHF 3'500 - 7'500Vielseitiger A2-Roadster, leicht und wendig
Z9002017 - 2024CHF 5'000 - 10'000Leistungsstarker Roadster, ausdrucksvoller 4-Zylinder
Ninja 6502017 - 2024CHF 4'000 - 8'000Zugängliches Sportmotorrad A2, schützende Verkleidung
Z H2 / Z H2 SE2020 - 2024CHF 10'000 - 18'000Hypernaked mit Kompressor, 200 PS
Versys 650 / 10002015 - 2024CHF 4'000 - 12'000Adventure-Sport-Touring, vielseitig
ZX-6R / ZX-10R2015 - 2024CHF 6'000 - 16'000Supersport-Rennmaschine, pure Leistung

Tipps für den Kauf einer gebrauchten Kawasaki in der Schweiz

  1. Prüfen Sie das Ventilspiel: Kawasaki verwendet ein System mit Unterlegscheiben unter den Tassenstosseln (Shim-under-Bucket) für die Ventileinstellung. Diese Kontrolle ist je nach Modell alle 24'000 bis 40'000 km vorgesehen. Verlangen Sie den Nachweis der letzten Einstellung, denn der Eingriff kostet zwischen CHF 400 und 800 bei einem Spezialisten, und eine Verzögerung kann zu Leistungsverlust führen.
  2. Inspizieren Sie den Steuerketten-Spanner: Bei älteren Modellen (vor 2017) kann der automatische Steuerketten-Spanner Verschleiss zeigen. Hören Sie beim Kaltstart genau hin: Ein metallisches Klicken kann auf einen ermüdeten Spanner hinweisen. Der Austausch ist relativ einfach, muss aber erfolgen, bevor die Kette überspringt.
  3. Kontrollieren Sie die Gabeldichtringe bei Sportmodellen: Die Ninja und ZX beanspruchen die Gabel stark, besonders wenn das Motorrad auf der Rennstrecke war. Prüfen Sie auf Ölspuren an den Gabelrohren und Tauchrohren. Ein Satz Simmerringe kostet etwa CHF 100-200 für Teile, aber die Arbeit kann die Rechnung verdoppeln.
  4. Verfügbarkeit von Ersatzteilen: Kawasaki-Teile gehören zu den günstigsten auf dem japanischen Markt, aber prüfen Sie die Verfügbarkeit bei Modellen über 10 Jahre. Limitierte Serien (Z900RS SE, Ninja ZX-25R) können längere Lieferzeiten für bestimmte spezifische Komponenten haben. Das Kawasaki-Händlernetz in der Deutschschweiz ist gut ausgebaut.
Gut zu wissen: Auf Motoro können Sie bis zu 2 Inserate kostenlos veröffentlichen. Ideal, um Ihre aktuelle Kawasaki zu verkaufen und gleichzeitig Ihr nächstes Motorrad zu suchen.

Häufig gestellte Fragen zu gebrauchten Kawasaki in der Schweiz

Welches Budget sollte man für eine gebrauchte Kawasaki in der Schweiz einplanen?

Das Budget variiert je nach Modell und Jahrgang. Rechnen Sie mit etwa CHF 3'500 für eine Z650 oder Ninja 650 ab 5 Jahren, zwischen CHF 5'000 und 10'000 für eine neuere Z900 (2-4 Jahre) und über CHF 10'000 für eine Z H2 oder eine gut ausgestattete ZX-10R unter 3 Jahren. Die Versys 650 bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis zwischen CHF 4'000 und 8'000.

Welche Kawasaki ist die beste für den A2-Führerschein?

Die Z650 und die Ninja 650 sind die beiden Kawasaki-Referenzen für den A2-Führerschein in der Schweiz. Mit 68 PS (gedrosselt auf 35 kW) bieten sie genügend Leistung, um die Alpenpässe zu geniessen und trotzdem zugänglich zu bleiben. Die Z650 eignet sich für Roadster-Fans, während die Ninja 650 mit sportlicherer Sitzposition und schützender Vollverkleidung überzeugt.

Z900 oder Z H2: Welche wählen?

Die Z900 ist die vielseitige Wahl schlechthin: 125 PS, agiles Fahrwerk, bezahlbarer Unterhalt und sehr attraktiver Occasionpreis (ab CHF 5'000). Die Z H2 ist mit ihrem Kompressormotor (200 PS) eine Klasse für sich: Sie richtet sich an erfahrene Fahrer, die extreme Fahrerlebnisse suchen. Ihr Unterhalt ist teurer und die Versicherung höher. Für den Alltag und Wochenendausfahrten bleibt die Z900 der beste Kompromiss.

Sind Kawasaki zuverlässig und was kostet der Unterhalt?

Kawasaki geniesst einen ausgezeichneten Ruf in Sachen Zuverlässigkeit. Die Zweizylindermotoren (Z650, Ninja 650, Versys 650) sind besonders robust und wirtschaftlich im Unterhalt. Rechnen Sie mit etwa CHF 300-500 für einen normalen Service (Ölwechsel, Filter) und CHF 600-900 für einen grossen Service mit Ventileinstellung. Kawasaki-Ersatzteile gehören zu den günstigsten auf dem japanischen Markt.

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