In der Schweiz unterscheidet sich die Motorfahrzeugsteuer von Kanton zu Kanton erheblich. Für dasselbe Fahrzeug kann sich die Jahresrechnung je nach Wohnort mehr als verdoppeln – und bei einem Elektroauto reicht sie von null bis über CHF 900. Dieser Ratgeber vergleicht alle 26 Kantone mit den 2026 geltenden Tarifen, gestützt auf den TCS-Vergleich (Stand Februar 2026) und die kantonalen Websites. Ob Sie ein Elektroauto aus zweiter Hand oder einen Verbrenner ins Auge fassen: Die kantonale Steuer schlägt direkt auf die jährlichen Haltungskosten durch.
Zuletzt aktualisiert: 10. September 2026
Kurz gesagt : gemäss TCS-Vergleich (Stand Februar 2026) zahlt ein Škoda Octavia 2.0 TSI (Benzin) zwischen CHF 264 in Schaffhausen und CHF 669 im Kanton Waadt; ein Tesla Model Y Performance zahlt CHF 0 in Glarus, Solothurn und Zürich, aber CHF 921 in Freiburg. Drei Kantone befreien Elektroautos noch vollständig (ZH, GL, SO); Glarus und Solothurn beenden dies am 1. Januar 2027.
Berechnungsmethoden nach Kanton
Jeder Kanton hat seine eigene Formel. Diese Unterschiede wirken sich direkt auf die Gesamtkosten Ihres Fahrzeugs aus. Verteilung der Bemessungsgrundlagen für Personenwagen 2026 (TCS-Broschüre «Steuern und Subventionen für Motorfahrzeuge in der Schweiz», Stand 28.02.2026):

| Bemessungsgrundlage | Kantone |
|---|---|
| Hubraum oder Steuer-PS (Verbrenner) | GL, GR, NW, OW, SH, SO, TG, VS, ZG |
| Gesamtgewicht | AI, AR, BE, BL, UR |
| Leistung + Gesamtgewicht | AG, LU, SG, SZ, VD |
| Hubraum + Gesamtgewicht | ZH |
| Leistung | FR |
| CO₂-Emissionen | GE (thermiques), NE |
| Leergewicht + CO₂ | BS |
| Leergewicht + Leistung | TI |
| Gesamtgewicht + Leistung + CO₂ | JU |
Tendenz: Die Kantone verabschieden sich vom Hubraum und wechseln zu technologieneutralen Modellen «Gewicht + Leistung», in denen Elektroautos wie alle anderen besteuert werden. Luzern (2025), Genf (2025), Aargau und St. Gallen (1. Januar 2026) haben bereits umgestellt; Glarus, Solothurn, Zug und Graubünden folgen am 1. Januar 2027, Freiburg bereitet eine Revision für 2027 vor, und Zürich prüft eine Gewichtssteuer für Elektroautos (Horizont 2028). Neun Kantone besteuern Verbrenner noch nach Hubraum, die meisten davon Elektroautos aber bereits nach einer anderen Grundlage (Gewicht, Leistung oder Pauschale).
Steuervergleich 2026 nach Kanton (TCS-Beispiele)
Vom TCS berechnete Jahressteuer für eine Neuzulassung (Boni der ersten Inverkehrsetzung angewendet), Stand Februar 2026. Referenzfahrzeuge: Škoda Octavia Combi 2.0 TSI (Benzin, 150 kW, 2 060 kg, 155 g CO₂/km, Etikette F), Tesla Model Y Performance (Elektro, 338 kW, 2 543 kg, Etikette B) und Dacia Spring Electric 65 (Elektro, 48 kW, 1 315 kg, Etikette A). Sortiert nach dem Octavia:
| Kanton | Octavia 2.0 TSI (Benzin) | Tesla Model Y (Elektro) | Dacia Spring (Elektro) |
|---|---|---|---|
| Schaffhausen (SH) | CHF 264 | CHF 306 | CHF 132 |
| Wallis (VS) | CHF 269 | CHF 135 | CHF 120 |
| Genf (GE) | CHF 314 | CHF 720 | CHF 120 |
| Aargau (AG) | CHF 326 | CHF 411 | CHF 180 |
| Zug (ZG) | CHF 328 | CHF 252 | CHF 131 |
| Zürich (ZH) | CHF 338 | CHF 0 | CHF 0 |
| Nidwalden (NW) | CHF 340 | CHF 98 | CHF 0 |
| Solothurn (SO) | CHF 351 | CHF 0 | CHF 0 |
| Obwalden (OW) | CHF 368 | CHF 125 | CHF 125 |
| Thurgau (TG) | CHF 432 | CHF 72 | CHF 48 |
| Luzern (LU) | CHF 438 | CHF 130 | CHF 35 |
| Basel-Stadt (BS) | CHF 442 | CHF 131 | CHF 65 |
| Schwyz (SZ) | CHF 442 | CHF 909 | CHF 162 |
| Uri (UR) | CHF 453 | CHF 374 | CHF 158 |
| Bern (BE) | CHF 457 | CHF 109 | CHF 61 |
| Jura (JU) | CHF 472 | CHF 456 | CHF 102 |
| Glarus (GL) | CHF 488 | CHF 0 | CHF 0 |
| Tessin (TI) | CHF 515 | CHF 278 | CHF 115 |
| Appenzell Innerrhoden (AI) | CHF 518 | CHF 665 | CHF 296 |
| Neuenburg (NE) | CHF 525 | CHF 250 | CHF 250 |
| Graubünden (GR) | CHF 570 | CHF 108 | CHF 90 |
| Basel-Landschaft (BL) | CHF 595 | CHF 434 | CHF 80 |
| Freiburg (FR) | CHF 601 | CHF 921 | CHF 131 |
| Appenzell Ausserrhoden (AR) | CHF 615 | CHF 779 | CHF 376 |
| St. Gallen (SG) | CHF 636 | CHF 669 | CHF 150 |
| Waadt (VD) | CHF 669 | CHF 140 | CHF 22 |
Hinweis: Es handelt sich um Beispiele; der genaue Betrag hängt vom Fahrzeug, vom Datum der ersten Inverkehrsetzung und von befristeten Boni ab (Bern, Luzern, Nidwalden, Thurgau, Waadt …). Nutzen Sie den offiziellen Rechner Ihres Kantons. Schweizer Durchschnitt: CHF 453 (Octavia), CHF 326 (Model Y), CHF 113 (Spring).

Steuervorteile für Elektrofahrzeuge 2026
Entgegen einer verbreiteten Annahme sind die Vorteile sehr ungleich verteilt und oft befristet. Genf hat seine Befreiung 2025 abgeschafft, St. Gallen 2026, Glarus und Solothurn tun es 2027. Hier die in jedem Kanton geltende Regel und die angekündigten Änderungen:
| Kanton | Vorteil für rein elektrische Autos (2026) | Angekündigte Entwicklung |
|---|---|---|
| Aargau (AG) | Kein Bonus, aber dauerhafte technische Korrektur: −20 % beim Gewicht, −30 % bei der Leistung | Neues Modell seit 1.1.2026 in Kraft |
| Appenzell Innerrhoden (AI) | Kein Rabatt | Keine angekündigt |
| Appenzell Ausserrhoden (AR) | Kein Rabatt | Keine angekündigt |
| Bern (BE) | Reduzierter Tarif für E-Autos (CHF 120 statt 240 für die ersten 1 000 kg) + 60 % Rabatt im Jahr der ersten Inverkehrsetzung und den 3 Folgejahren (Etikette A: 40 %, B: 20 %) | Keine Revision publiziert |
| Basel-Landschaft (BL) | Allgemeiner CO₂-Bonus von max. CHF 300/Jahr (< 125 g WLTP, also alle E-Autos) im Jahr der ersten Inverkehrsetzung und den 3 Folgejahren | Revision (Bonus CHF 450) 2024 vom Landrat zurückgewiesen; beim Kanton zu bestätigen |
| Basel-Stadt (BS) | E-Autos nur nach Leergewicht besteuert, mit 50 % Rabatt (max. 10 Jahre), solange der E-Auto-Anteil am Bestand < 5 % ist; Schwelle Ende 2025 überschritten, Rabatt voraussichtlich bis Ende 2026 | Neue Steuer frühestens 2030; Rabatt ab 2027 beim Kanton zu bestätigen |
| Freiburg (FR) | −30 % für Elektro/Wasserstoff, kumulierbar mit −30 % für Etikette A (bis −60 %), dauerhaft | Vorentwurf 2027: dauerhaft −50 % für E-Autos, Wegfall des Etiketten-A-Rabatts |
| Genf (GE) | Keine Befreiung mehr seit 1.1.2025; E-Autos nach Leergewicht besteuert (0 bis 1 400 kg, bis CHF 1 400 über 2 600 kg) | Motion des Grossen Rates (9.2026) verlangt eine Revision; Gesetzesentwurf erwartet |
| Glarus (GL) | Vollständige Befreiung, unbefristet | Neues Gesetz (Landsgemeinde 3.5.2026): ab 1.1.2027 Gewicht + Leistung, Ende der Befreiung, 25 % Rabatt 2027–2030 |
| Graubünden (GR) | 80 % Rabatt auf die Gewichtssteuer, unbefristet | Neues Gesetz vom April 2026: ab 2027 E-Auto-Rabatt noch 60 % (bis Ende 2034); Referendumsfrist zu bestätigen |
| Jura (JU) | 20 % Rabatt für rein elektrische Autos, vom 1.7.2024 bis 30.6.2027 | Ende des Rabatts am 30.6.2027 (keine Verlängerung angekündigt) |
| Luzern (LU) | Dauerhafter Abzug von 20 % + Bonus von 80 % im Jahr der ersten Inverkehrsetzung und den 4 Folgejahren (Etikette A oder B) | Keine Änderung für Personenwagen |
| Neuenburg (NE) | E-Autos zahlen das Minimum von CHF 250/Jahr, dauerhaft | Korrekturfaktor 2026 angepasst (266 → 253) |
| Nidwalden (NW) | 100 % Befreiung während 36 Monaten (Etikette A bei der ersten Inverkehrsetzung), danach auf 25 % reduziert (−75 %), unbefristet | Motion (2023) zur Aufhebung der 36-Monate-Befreiung; Gesetz unverändert; beim Kanton zu bestätigen |
| Obwalden (OW) | Pauschale von CHF 125/Jahr, dauerhaft | Keine Revision publiziert |
| St. Gallen (SG) | Keine E-Auto-Befreiung mehr (nur 2024–2025); Bonus Etikette A −50 % / B −25 % im Jahr der ersten Inverkehrsetzung und den 3 Folgejahren | Neues Regime seit 1.1.2026 in Kraft |
| Schaffhausen (SH) | Kein Rabatt; E-Autos: CHF 120 bis 30 kW + CHF 3 je 5 kW | Revision am 9.2.2025 an der Urne abgelehnt; kein neues Projekt |
| Solothurn (SO) | Vollständige Befreiung rein elektrischer Fahrzeuge | Revidiertes Gesetz vom 6.5.2026: ab 1.1.2027 Gewicht + Leistung, E-Autos nur nach Gewicht besteuert (Ende der Befreiung) |
| Schwyz (SZ) | Kein Vorteil (leistungsstarke E-Autos zahlen mehr als ein Verbrenner) | Revision am 22.10.2023 an der Urne abgelehnt; kein neues Projekt |
| Thurgau (TG) | Nominalsteuer von CHF 96/Jahr; CHF 48/Jahr mit Etikette A im Jahr der ersten Inverkehrsetzung und den 4 Folgejahren | Keine angekündigt |
| Tessin (TI) | Kein separater Rabatt: dauerhafter Vorteil über den Koeffizienten 0,2. Kantonale Kaufprämie von CHF 4 000 für einen neuen rein elektrischen Personenwagen bei Ausserverkehrsetzung eines Verbrenners (Kredit bis zur Erschöpfung) | Keine Änderung der Formel angekündigt |
| Uri (UR) | Steuer auf zwei Drittel reduziert (ein Drittel Rabatt), dauerhaft | Erhöhung um mindestens 10 % vom Landrat 2025 beschlossen, Referendum ergriffen; beim Kanton zu bestätigen |
| Waadt (VD) | Neue E-Autos ab 1.1.2024: 24 Monate befreit, danach dauerhaft 90 % Rabatt | Motion 2026 angenommen, Malus wieder auf 25 % zu begrenzen (frühestens 2027) |
| Wallis (VS) | Kein Öko-Bonus seit 2016; Obergrenze von CHF 160 für E-Autos seit 1.1.2025 aufgehoben | Befristetes Dekret, definitives Gesetz folgt |
| Zug (ZG) | Gewichtssteuer um 50 % reduziert, unbefristet | Revidiertes Gesetz (Gewicht + Leistung, Bonus auf 4 Jahre befristet) ab 1.1.2027; Parameter zu bestätigen |
| Zürich (ZH) | Vollständige Befreiung, unbefristet | Parlamentarische Initiative (2025) für eine Gewichtssteuer auf E-Autos; in der Kommission, Horizont etwa 2028 |
Verbrenner oder Elektro: Wer zahlt in Ihrem Kanton weniger?
Steuer im ersten Jahr für die drei TCS-Referenzfahrzeuge. Achtung: In mehreren Kantonen läuft der Elektro-Bonus nach 3 bis 5 Jahren aus.
| Kanton | Octavia Benzin | Tesla Model Y | Dacia Spring | Kommentar |
|---|---|---|---|---|
| Zürich (ZH) | CHF 338 | CHF 0 | CHF 0 | Vollständige Befreiung der Elektroautos (Revision in Prüfung) |
| Bern (BE) | CHF 457 | CHF 109 | CHF 61 | 60 % Rabatt während 4 Jahren, danach reduzierter Tarif |
| Waadt (VD) | CHF 669 | CHF 140 | CHF 22 | Neues E-Auto: 0 während 24 Monaten, danach −90 % |
| Luzern (LU) | CHF 438 | CHF 130 | CHF 35 | Bonus 80 % während 5 Jahren bei Etikette A/B |
| Tessin (TI) | CHF 515 | CHF 278 | CHF 115 | Koeffizient 0,2 für Elektro + Kaufprämie CHF 4 000 |
| Genf (GE) | CHF 314 | CHF 720 | CHF 120 | Keine Befreiung mehr: das Model Y (2,5 t) zahlt mehr als der Octavia |
| Schwyz (SZ) | CHF 442 | CHF 909 | CHF 162 | Kein Bonus: die Leistung des Model Y kostet |
| Schaffhausen (SH) | CHF 264 | CHF 306 | CHF 132 | Kein Bonus; E-Auto nach Leistung besteuert |
Änderungen 2025–2027, die Sie kennen sollten
- Genf (2025): neue Steuer (Pauschale CHF 120 + CO₂ oder Leergewicht); Ende der Befreiung für Elektroautos; Übergangsdeckel bis 2027 für vor 2025 zugelassene Autos.
- Luzern (2025): Wechsel zu Gewicht + Leistung; Bonus von 80 % während 5 Jahren für sehr effiziente Fahrzeuge.
- Aargau (1. Januar 2026): Gesamtgewicht + Leistung; technische Korrektur von −20 %/−30 % für Elektroautos.
- St. Gallen (1. Januar 2026): technologieneutrale Steuer; Elektroautos sind nicht mehr befreit (nur noch Bonus Etikette A/B).
- Glarus und Solothurn (1. Januar 2027): Ende der vollständigen Befreiung; Wechsel zu Gewicht + Leistung (Glarus: Übergangsrabatt 25 % bis 2030; Solothurn: Elektroautos nur nach Gewicht besteuert).
- Zug und Graubünden (2027): neue Gesetze Gewicht + Leistung; in Graubünden sinkt der Elektro-Rabatt von 80 % auf 60 % (bis Ende 2034).
- Jura (30. Juni 2027): Ende des 20 %-Rabatts für Elektroautos.
- Bund (Horizont 2030): Ersatzabgabe für Elektrofahrzeuge (pro Kilometer, rund 5,4 Rp./km, oder auf dem Ladestrom, 22,8 Rp./kWh), vom Bundesrat vom 26. September 2025 bis 9. Januar 2026 in die Vernehmlassung geschickt; sie erfordert eine Verfassungsänderung und eine Volksabstimmung.
Diese Änderungen prägen den Occasionsmarkt in der Schweiz: Grosse Verbrenner verlieren in Kantonen mit CO₂-Komponente an Attraktivität, und der Steuervorteil der Elektroautos schrumpft mit jeder Revision.
Tipps zur Optimierung Ihrer Motorfahrzeugsteuer
- Vergleichen Sie vor dem Kauf: Für denselben Verbrenner reicht die Steuer von CHF 264 (SH) bis CHF 669 (VD); für ein starkes Elektroauto von CHF 0 bis CHF 921.
- Prüfen Sie die Dauer des Elektro-Bonus: In Bern, Luzern, Nidwalden, St. Gallen, Thurgau oder der Waadt hängt der Vorteil vom Datum der ersten Inverkehrsetzung ab – eine 4 oder 5 Jahre alte Occasion hat oft keinen Anspruch mehr.
- Achten Sie auf das Gewicht: In Gewichtskantonen (GE, BE, AG, SG, LU …) zahlt ein 2,5-Tonnen-Elektro-SUV manchmal mehr als ein Benzin-Kompaktwagen.
- Nutzen Sie die offiziellen Rechner: Jedes Strassenverkehrsamt bietet ein Online-Tool an.
- Vergleichen Sie die Angebote auf Motoro: Lesen Sie unseren kompletten Ratgeber zum Gebrauchtwagenkauf und unser Zuverlässigkeitsranking 2026, und finden Sie das passende Fahrzeug für Ihren Kanton auf motoro.ch.
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Welcher Kanton hat die tiefste Motorfahrzeugsteuer?
Für einen Benziner ist Schaffhausen am günstigsten (CHF 264 für einen Škoda Octavia 2.0 TSI 2026 gemäss TCS), gefolgt vom Wallis (CHF 269) und Genf (CHF 314); der Kanton Waadt ist am teuersten (CHF 669). Für ein Elektroauto verlangen Glarus, Solothurn und Zürich nichts, während Freiburg (CHF 921) und Schwyz (CHF 909) für einen Tesla Model Y Performance am teuersten sind.
Wie wird die Motorfahrzeugsteuer in der Schweiz berechnet?
Jeder Kanton hat seine eigene Formel. 2026 besteuern neun Kantone Verbrenner nach Hubraum (GL, GR, NW, OW, SH, SO, TG, VS, ZG), fünf nach Gesamtgewicht (AI, AR, BE, BL, UR), fünf nach Gewicht und Leistung (AG, LU, SG, SZ, VD), Zürich nach Hubraum und Gewicht, Freiburg nach Leistung, Genf und Neuenburg nach CO₂-Emissionen, Basel-Stadt nach Leergewicht und CO₂, das Tessin nach Leergewicht und Leistung, der Jura nach Gewicht, Leistung und CO₂. Der Trend geht zu technologieneutralen Modellen Gewicht + Leistung.
Sind Elektroautos in der Schweiz von der Motorfahrzeugsteuer befreit?
2026 nur in drei Kantonen: Zürich, Glarus und Solothurn (Glarus und Solothurn beenden die Befreiung am 1. Januar 2027). Nidwalden befreit während 36 Monaten und reduziert danach um 75 %. Anderswo gibt es Rabatte: Waadt (0 während 24 Monaten, dann −90 %), Graubünden (−80 %), Luzern (Bonus 80 % während 5 Jahren), Bern (−60 % während 4 Jahren), Zug (−50 %), Uri (−33 %), Freiburg (−30 bis −60 %), Jura (−20 % bis Juni 2027), oder Pauschalen (Obwalden CHF 125, Thurgau CHF 96, Neuenburg CHF 250). Sechs Kantone gewähren keinen Vorteil: Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden, Schaffhausen, Schwyz, Wallis und seit 2025 Genf.
Wie hoch ist die Motorfahrzeugsteuer in Genf 2026?
Seit dem 1. Januar 2025 erhebt Genf eine Pauschale von CHF 120 plus einen Zuschlag nach CO₂-Emissionen für Verbrenner oder nach Leergewicht für Elektroautos. Gemäss TCS zahlt ein Škoda Octavia 2.0 TSI 2026 CHF 314 und ein Tesla Model Y Performance CHF 720. Für vor 2025 zugelassene Autos ist die Steuer 2025 bis 2027 auf das Doppelte der Steuer 2024 begrenzt.
Beeinflusst die Motorfahrzeugsteuer die Wahl einer Occasion?
Ja. Über 5 Jahre beträgt die Differenz zwischen Schaffhausen (CHF 264/Jahr) und Waadt (CHF 669/Jahr) rund CHF 2 000 für denselben Benziner. Bei einem Elektroauto entscheidet der Kanton zwischen CHF 0 und über CHF 900 pro Jahr, und mehrere Boni laufen nach 3 bis 5 Jahren aus – bei einer Occasion zählt das. Vergleichen Sie die Angebote auf Motoro.ch unter Berücksichtigung dieser Kosten.
Quellen : TCS — Motorfahrzeugsteuer: Kantonsvergleich (Februar 2026), TCS — Impôts et subventions des véhicules à moteur en Suisse, PDF (28.02.2026), Kanton Genf — Nouvel impôt 2025, Kanton St. Gallen — Motorfahrzeugabgabe 2026, Kanton Aargau — Verkehrssteuer 2026, Kanton Waadt — Taxe sur les véhicules, Kanton Bern — Fahrzeugsteuer, Kanton Luzern — Verkehrssteuer, Kanton Zürich — Verkehrsabgabe Elektrofahrzeuge, Kanton Glarus — Landsgemeinde 3.5.2026, Kanton Solothurn — Motorfahrzeugsteuer, Kanton Graubünden — Medienmitteilung 2026, Kanton Tessin — Imposta di circolazione, ASTRA — Abgabe auf Elektrofahrzeuge (Vernehmlassung)
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